Die Produkte in unserem Blog sind in unserem Atelier auf St.Pauli gefertigt, meistens Einzelstücke und selten im Online-Shop erhältlich.
Bei Fragen oder Interesse einfach eine Mail an :
kontakt@elternhaus.com


Freitag, 30. April 2010

es wird alles gut mutter


HINGEHEN!!
heute 19:00 uhr vernissage

kunstverein
Klosterwall 23
20095 Hamburg





feinkunst krüger


Neo Fabulists

                                                   

Vom 08.05. bis 29.05.2010 präsentieren die fünf international bekannten Künstler

Femke Hiemstra (Amsterdam), Heiko Müller (Hamburg), Ryan Heshka (Vancouver), Atak (Berlin/Stockholm) und Fred Stonehouse (Milwaukee) ihre neuesten Arbeiten.

Drei der Künstler waren im Jahre 2008 schon gemeinsam an der „ 4 Faces of Foofaraw“ Ausstellung beteiligt. Ergänzt um zwei neue Mitstreiter werden sie weiterhin die Grenzen zwischen LowBrow, Comic und Fine Art ausloten. Als Resultat werden sie uns eine Menge neuer Geschichten

zu erzählen haben.

Der Titel Neo Fabulists deutet auf einen erzählerischen Ansatz hin, auf ein Fabulieren, aber eben ein Neues, heutiges Fabulieren. Das heißt auch das Beschäftigen mit den Themen der Jetztzeit und nicht nur mit der vergangenen, die oft verträumt und allzu schön daher kommt. Alles kann dabei Thema sein was uns in der Welt umgibt, und dabei kommt eben nicht nur etwas fröhliches, glückliches heraus, sondern auch die manchmal traurige Wahrheit der heutigen Zeit.

Die Künstler kommen zwar ursprünglich aus den ungeordneten Weiten der Lowbrow-Gemeinschaft oder des Comic, doch lassen sich ihre Arbeiten längst nicht mehr in die üblichen subkulturellen Schubladen einordnen. Die üblichen Lowbrow-Eckpunkte wie Horrorfilm, Tätowierkunst oder Surfbrettbemalung sind bei diesen Künstlern kaum noch zu finden; stattdessen wenden sie sich wieder der Umsetzung von eher zeitlosen Themen und klassischen Motiven zu. Auch der ehemals eher unkommerzielle Ansatz, den Lowbrow einmal hatte, findet sich hier nicht mehr so stark wieder, denn längst hängen Werke der Künstler in den Sammlungen von Museen und namhaften Sammlern. Genau wie die Lowbrow Szene sich seit Jahren im Wandel befindet, sehen auch diese fünf Künstler ihre Ansätze in einem erweiterten Umfeld der Kunstgeschichte.

Was die Künstler verbindet, ist eben ein phantasievoller erzählerischer Ansatz, die stimmungsvolle Verknüpfung von Fundsachen und Erinnerungen und die atmosphärische Inszenierung von detailreichen Miniaturwelten. Gemein ist ihnen auch die Verehrung der alten Meister und deren handwerkliche Brillanz, die auch in ihren Werken auftaucht, auch wenn sie, gerade im Fall von Fred Stonehouse und Atak, immer wieder gebrochen wird. Unverkennbar bleiben die altmeisterlichen Ansätze in den Perspektiven und Details, sowohl in den detailreichen Landschaftsmotiven als auch in den präzisen Portraitstudien.

 

Zur Vernissage am Samstag, den 8. Mai 2010 um 20.00 Uhr mit Musik von DJ Fuzz and Trouble laden wir herzlich ein.

Ralf  Krüger   Ditmar-Koel-Str. 22     20459 Hamburg

Tel.: 040 / 31 79 21 58     Fax: 040 / 31 79 56 76     Email: info@feinkunst-krueger.de

www.feinkunst-krueger.de

Montag, 19. April 2010

wir sind käuflich



aufgrund der hohen nachfrage haben wir uns entschieden
 ein poster von unseren jungs zu machen.
 ihr könnt es ab sofort im laden , oder über den online-shop kaufen.
www.elternhaus.com
die poster ( 70x50) kosten 20,00 euro.
5,00euro pro poster gehen als spende an ein soziales projekt auf st.pauli.

Mittwoch, 14. April 2010

Tügel (ELTERNHAUS®-Mystiker und sinnzugewandter Spürhund aus dem künstlerischen Ackerbau): Vernissage "Revolutionäre Hektik und andere Ziele"

Durchgangszimmer - Walk-through room
Dedicated to Thomas Bernhard
Copyright (c) Tetjus Tügel


STOP oder REIN
Die Bejahung der revolutionären Hektik
Oftmals steht die Malerei vor der Frage: Stop, oder rein in die Hektik des Umsturzes. Stop könnte Stillstand und Ende bedeuten. Dann lieber rein ins Risiko, wo sich auch das, was man zu können glaubt, der Laune der Synapsen ausliefert.

Künstlerische Zielsetzung:
Die alltägliche Vielfalt des Realen und Irrealen mit malerischen und zeichnerischen Mitteln zu thematisieren - unvollkommen, pur, fromm, offen, besoffen, betroffen, fröhlich, zweifelnd, zweifelhaft, peinlich, launisch, ungewaschen und zauberhaft

TÜGEL (ELTERNHAUS®-MYSTIC AND SENSORY-TURNED TRACK HOUND IN THE ARTISTIC AGRICULTURE)

Samstag, 10. April 2010

wir haben einen im tee


"eine tasse zeit"

fördert die suche nach einer gesundsinnigen lebensform 
und nicht nach einer weise, von montag bis freitag zu sterben.



"plei-tee"

leben in der krise:
das geld zieht lieber ohne uns weiter
oder:
wie reichtum trotz geldnot zu empfinden





Freitag, 9. April 2010

feinkunst krüger


Matt Lock - Time Fears



Vom 09. 04. 2010 bis zum 01. 05. 2010 zeigt der amerikanische Künstler Matt Lock in seiner ersten Einzelausstellung in Deutschland seine speziell für diese Ausstellung angefertigten, neuesten Bilder.

Zur Vernissage und Magazinreleaseparty am Freitag, den 09. April 2010 ab 20.00 Uhr mit Musik von DJ Jonathan Johnson lade ich herzlich ein.

Zur Ausstellung erscheint im Schweizer Nieves Verlag ein Magazin mit den neuen Arbeiten.

Lock arbeitet meist mit feinen Stiften auf pastellfarbenem Papier in kleinen bis mittleren Formaten. Diese sind gerade groß genug um die aufwendigen Details der Zeichnung zu erkennen. Gerade in letzter Zeit und speziell für diese Ausstellung arbeitet er aber auch an größeren Formaten in denen er mit Acrylfarben und Wasserfarben experimentiert und sich so neue Universen erschafft. Diese sind inspiriert von Science Fiction, postapokalytischen Vorhersagen, Death Metal, Isolation, Mysterien und ungeschickten Situationen.

Der 25 jährige Künstler lebt und arbeitet in Massachusetts. In den letzten Jahren hat er weltweit an vielen großen Gruppenausstellungen teilgenommen und seine Arbeiten sind in unzähligen Publikationen erschienen. Dabei beschäftigt er sich erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit mit der Kunst, seine Arbeiten zeigen aber, dass seine innere Welt schon immer von Kreativität erfüllt war, da es ihm immer gelingt für jede seiner gezeichneten Figuren ein eigenes bildnerisches Universum zu schaffen.

Angefangen aber hat alles schon in seiner Kindheit, als der junge Matt, fasziniert von jeder Art Comicfiguren und Charakteren aus X-Men und Star Wars, seine Lieblingshelden zu kopieren versuchte. Als Vorlagen dienten Buchcover, Comics, Poster und die Packungen von Actionfiguren. Das Ergebnis war dann eine bunte Mischung aus fantasievollen Comiczeichnungen und eigenen Kreationen. Vom Kunstunterricht hielt Matt damals nicht viel, die schulische Ausbildung hat ihn eher von der Kunst distanziert. Seit 2005 aber beschäftigt er sich ernsthaft mit der Kunst und beschreibt sich dabei selbst als „ein etwas pingeliges und unzufriedenes Individuum mit einem kreativen Blick“.

Als ich Matt bat einen Text zu schreiben über die Bilder die in der Ausstellung zu sehen sein werden und was der Titel „Time Fears“ für ihn selbst bedeutet schickte er mir folgenden, angehängten Text. Diesen füge ich hier pur und unübersetzt bei, da er genau das ausdrückt was Matt Lock und seine Arbeit ausmacht. Er beschreibt sehr persönlich und sehr genau was die Besucher erwarten wird und was für eine Rolle Zeit und Angst im Universum von Matt Lock spielen.

Matt Lock über Time Fears:

When I was approached to come up with a title for this show, I was in a bit of a daze. I'd had a highly unusual week and I'd been away for my computer for awhile (quite rare for me). I racked my brain for a solid title for over a half an hour. Upon giving up and abandoning my brainstorming for another project, the perfect title dropped from the heavens and shattered my mind...Time Fears! No title could be more fitting.

Nearly all of the pieces featured in this show were created in 2009 or 2010: a highly transformative period of time in my life. I began 2009 full of anxiety over the collapse of industrial civilization, almost all of my thinking dealt in speculating on the future. I was drawing a lot of ruins; ruins of a once high level civilization, landscapes of twisted metal, abandoned buildings and scattered garbage. Throughout this world strode weary wanderers, paranoids, thieves and criminals. There's a streak of danger running throughout much of my 2009/2010 work.

In the past, many of my characters looked as if they were hanging out rather comfortably (for the most part). These current characters are a bit more skittish, on edge. The spaces they inhabit are often unsettling..about to crumble or implode. I'm obviously projecting a lot of my own fears and unease onto these drawings. The world that I've portrayed here is a broken world, a variation of a world I feel I'm being rapidly pushed towards. I find myself taking much of what I find around me and throwing it out into the future; I draw it into the future. I believe that I do this because I spend so much time in the future, mentally speaking.

Time is a merciless tyrant, an enemy with whom I've been mentally battling this past year. I've always had time fears but never have they been so intense. There's a fear of growing older, a fear of losing my youth (decay). And therein arises an urgency to "do something with myself" before I'm old and stuck in some kind of debt-trap or miserable job. There's a fear of the future and the large calamities that hide within it (nearly everything feels so uncertain and fragile to me). And then there's a tremendous fear of destitution, as I'm always just barely making it by with each passing week. This overarching theme of "time fear" binds my work together and reveals the fractured nature of my mind (so much of which still resides in the future). I seem to live in two worlds: the present and the soon-to-be.

This collection of artwork is very personal to me, as I'm sure you can understand. I hope that you who identify with my time-based worries will bond with these pieces, perhaps finding your own time fears in my drawings and paintings, and I hope those of you less inclined to worry about time will find something here to ponder on and smile about.

 Feinkunst Krüger
Ditmar-Koel-Str. 22
20459 Hamburg
Germany

Tel.: 0049-(0)40-31792158
Fax: 0049-(0)40-31795676



Öffnungszeiten:
Do. + Fr. 12.00 – 19.00 Uhr
Sa.12.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung


Donnerstag, 8. April 2010

Futurismus

Zeit und Raum sind gestern im Whisky ersoffen. tt


Ein Film der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule Wismar

BITTE LAUTSPRECHER EINSCHALTEN
PLEASE TURN SPEAKER SWITCH ON